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Noch nie wurde in der NHL so viel Deutsch gesprochen

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In Europa sind die Eishockey-Playoffs längst in vollem Gang, während in der NHL die letzten der 82 (!) Runden der Regular-Season gespielt werden und noch viele Entscheidungen offen sind – in der eindeutig stärksten Eishockeyliga der Welt, in der noch nie so viele Spieler aus Deutschland, der Schweiz und auch Österreich gespielt haben.

Der Superstar

Immer wieder frage ich mich, warum die Resonanz in Deutschland nicht noch viel grösser ist, denn Leon Draisaitl ist ein Phänomen und gehört Jahr für Jahr zu den herausragendsten Skorern der ganzen Liga. Er hat mittlerweile über 850 Partien bestritten, alle für die Edmonton Oilers und immer an der Seite des wohl besten Eishockeyspielers der Gegenwart, Connor McDavid.

Das Jahr der Tausender-Jubiläen

Nicht nur Jon Cooper als Coach der Tampa Bay Lightenings hat in dieser Saison die Marke von 1000 NHL-Spielen geknackt – alle mit Tampa. Leon Draisaitl hat sich in seinem 824. Spiel den 1000. Skorerpunkt gutschreiben lassen. Und die beiden Schweizer Nino Niederreiter, aktuell bei den Winnipeg Jets, und Roman Josi, von Anbeginn an bei den Nashville Predators, haben beide in dieser Saison die Marke von 1000 Spielen erreicht.

Elf Schweizer, acht Deutsche und zwei Österreicher

haben diese Saison Partien in der NHL absolviert. Die DACH-Spieler könnten also beinahe ein eigenes NHL-Team stellen, und es wäre nicht das schlechteste. Coachen lassen könnten sie sich von Marco Sturm: Der Deutsche ist seit dieser Saison Cheftrainer bei den Boston Bruins und dürfte mit ihnen die Playoffs erreichen. Es ist durchaus bemerkenswert, wie viele dieser Spieler tragende Rollen in ihren Vereinen spielen.
Neben Draisaitl gilt das auch für die Deutschen Tim Stützle in Ottawa und Moritz Seider in Detroit, John Peterka bei den Buffalo Sabres und Torhüter Philipp Grubauer in Seattle.
Mit Joshua Samanski ist bei Edmonton ein zweiter Deutscher dabei, Fuss zu fassen.

Der Schweizer Roman Josi ist Captain in Nashville, sein Landsmann Nico Hischier, einziger DACH-Spieler, der je als Nr. 1 – Draft gewählt wurde, ist es schon sehr jung in New Jersey geworden. In New Jersey bildet er mit Timo Meier und Jonas Siegenthaler einen Triangel des „Swiss Devils“.

Der Österreicher Marco Rossi wurde diese Saison von Minnesota an Vancouver abgegeben, obwohl er in Minnesota eine sehr gute Rolle gespielt hat. Den Deal haben längst nicht alle verstanden…, aber Rossi skort auch bei Vancouver, dem aktuell schlechtesten Team der Liga, regelmässig, und für Marco Kasper, Teamkollege von Seider in Detroit, gilt das auch.

In einigen Tagen, wenn die Regular Season zu Ende ist, werden ich eingehender auf alle Spieler eingehen – das ist dann auch ein Ausblick auf die WM im Mai in der Schweiz – denn jene Spieler, welche nicht oder nicht mehr im Playoff engagiert sein werden und einen weiter laufenden Vertrag haben, dürften auch in Zürich und Fribourg aufspielen.

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