Legendärer Abschluss der Champions League - Gruppenphase
Besser könnte man gar nicht veranschaulicht bekommen, wie sehr die Fussball-Champions League mit der Neuregelung der Gruppenphase an Reiz gewonnen hat, weil es bis zum Schluss spannend bleibt. Das, was am 28. Januar 2026 kurz vor 23 Uhr geschah, ist filmreif:
Anatoliy Trubin, Torhüter von Benfica Lissabon und der ukrainischen Nationalmannschaft, will kurz vor Schluss den Ball einfach fest halten und legt sich drauf. 3:2 gegen das grosse Real Madrid. Doch dann fuchtelt Trainer Mourinho mit den Armen. Mach Tempo! Ein 3:2 reicht für uns nicht, wir brauchen NOCH ein Tor. Weiter Kick nach vorne. Kampf um den Ball. Foul. Die Nachspielzeit ist abgelaufen. Der Freistoss wird noch ausgeführt. Trubin sprintet zum gegnerischen Sechzehner. Die Flanke kommt punktgenau, und der Torhüter köpft im Stil eines abgezockten Mittelstürmers den Ball wunderbar ins Eck.
Benfica ist im Playoff und ein ganzes Stadion steht Kopf .
Kategorien: Fussball
Kommentare
Sechser (Autor) #
Der besondere, finale Clou an der Sache: Real und Benfica sehen sich im Playoff wieder. Ich vermute mal, Real hätte sich einfachere Gegner vorstellen können. Umgekehrt ist der Stolz verletzt. Der sollte sich einfach im Spiel äussern, und nicht in Reklamationen darum herum, bei denen man das Gefühl jeweils nicht los wird, dass man bei Real denkt, jede Nichtbevorteilung wäre tendenziell eine Beleidigung der vielen Majestäten, die es in diesem Club gibt.
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