Ein herrlicher Typ
Erfolg macht sexy und attraktiv. Aber im Scheinwerferlicht strahlt auch der Charakter.
Franjo von Allmen
ist noch sehr jung. Und doch hat er an Titelkämpfen schon fünf Goldmedaillen gewonnen. Nach Weltmeisterschafts-Gold in der Abfahrt und in der Team-Kombination letztes Jahr in Saalbach nun gleich dreifach bei Olympia in Bormio. Abfahrt, Super-G und Team-Kombination innert weniger Tage. Das hat es im modernen Alpin-Skisport noch nie gegeben.
Von Allmen kommt nach Hause, schläft einmal, lässt sich aber von Kollegen schon am nächsten Tag einspannen, die einen Ersatz in einem Zweier-Team brauchen für das Gaudi-Drei-Stunden-Rennen auf dem Jaunpass, das Rennen „am Gipfel der Unvernunft“. Natürlich hat er mitgemacht, und er sagt das so, dass es keinen Zweifel daran gibt.
Sein Kumpel hat 2022 einen Fanclub mit ein paar Kollegen gegründet (die Franatiker) und geschworen, dass er sich das FvA-Logo als Tattoo stechen lasse, wenn von Allmen einmal Olympiasieger werde. Er hat seine Wettschuld natürlich auch schon eingelöst. Auf die Frage an Franjo von Allmen, ob er selbst Tattoos habe oder sich eines stechen lasse, hat der eine herrliche Antwort parat:
Auf einen Ferrari klebt man keinen Kleber.
Natürlich hat von Allmen auch eine eigene Webseite. Der Fan-Club soll mittlerweile 1500 Mitglieder haben, und zumindest zeitweise gab oder gibt es einen Aufnahme-Stopp. Die Kollegen kommen in der heimischen Stube nicht nach mit dem Versenden von Autogrammpost und Fan-Artikeln…
Kategorien: Wintersport, Persönlichkeit
Kommentare
Giovanni Bläsi #
Der Fanclub FvA scheint ja gleichermassen beliebt und begehrt zu sein wie ein gewisser Sportclub Namens TCU. Auch dort gibt es einen Aufnahme-Stopp 😃.
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