Tottenham taumelt immer weiter
Tottenham gehört zu den so genannten Big Six in der englischen Premier League. Damit sind die sechs Clubs gemeint, welche ihrem Standing gemäss die Champions League – Plätze unter sich ausmachen sollten. Nun muss dieser Kader, einer der weltweit teuersten überhaupt, kratzen und beissen, um in der Liga zu bleiben. Seit diesem Wochenende versucht sich an dieser Aufgabe ein weiterer Trainer – und sie wird noch schwieriger.
Zum ersten Mal auf einem Abstiegplatz.
In den letzten zwölf Spielen hat die Mannschaft fünf von möglichen 36 Punkten geholt – das Heimstadion, 2019 eröffnet, soll über eine Milliarde Euro gekostet haben… niemand hat zu Hause so viele Punkte abgegeben. Von 16 Heimspielen konnten nur zwei gewonnen werden, und so mancher Fan stellt sich so langsam vor, dass nächste Saison Mannschaften wie Preston North End oder Swansea City zu Besuch kommen könnten. Noch sechs Runden sind zu spielen. Der rettende 17. Platz (West Ham United) liegt zwei bis drei Punkte voraus (Nottingham Forest, Leeds United).
Kann diese Mannschaft Abstiegskampf?
Spieler wie Richarlison, Xavi Simons, Randal Kolo Muani, Mathys Tel fallen nicht auf. Mit der Niederlage in Sunderland hat die Amtszeit von Trainer Roberto de Zerbi begonnen. Ihm hat man demonstrativ einen Fünfjahresvertrag gegeben, der auch für die zweite Liga gilt. Er soll etwas langfristig Tragfähiges entwickeln, aber natürlich auch erst mal den Abstieg verhindern. Er kennt den englischen Fussball aus seinem Engagement bei Brighton, wo er sehr wohl einen positiven Eindruck hinterlassen hat. Aber die Aufgabe ist in dieser Dimension neu, der Schwierigkeitsgrad maximal.
Restprogramm
Der nächste Gegner ist Brighton Hove Albion. Ausgerechnet! Dann folgt das abgeschlagene Schlusslicht Wolverhampton Wanderers, Aston Villa, der direkte Konkurrent Leeds United und zum Abschluss Chelsea und Everton – daheim…
Kategorien: Fussball
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